Dezember 2017

Mayil eNieuws

Liebe E-News Leser/Innen,

Geert und ich haben immer viel geschrieben, und seit 1981 haben wir manchmal gegenseitig in das Tagebuch des anderen geschrieben. Aber von 1985 an wurden diese Notizbücher buchstäblich von den Meistern übernommen. Zu Beginn war die Sprache nicht sehr glatt, aber die Ideen waren von Anfang an sehr klar und kraftvoll. In diesen frühen Jahren arbeiteten einige Meister zusammen, um detaillierte Erklärungen über die Menschen und das Neue Zeitalter zu geben. Meister Morya kam zuerst - für kurze Zeit - eingeführt von einem anderen Meister, den wir nicht lange zuvor persönlich kennengelernt hatten, ohne zu begreifen, wer er wirklich war.  Aber die anderen Meister hatten auch ihren Anteil und zusammen ergänzten sie einander in einer farbenreichen Palette von Licht und Weisheit. Meister Morya sprach allmählich immer öfter und war schließlich führend in der Arbeit. 

So oder so stand mir Lahiri Mahasaya sehr nahe und war mir sehr teuer. Er sprach hauptsächlich über das Universelle Christus Bewusstsein, mit dem Jesus von Nazareth auch beschäftigt war, und für welches unsere Zeit, nach Lahiri Mahasaya, klarere Einsichten ermöglicht als zuvor und in viel mehr Bereichen aus früher, ' Ich meine' fügte er hinzu, 'dass Jesus von Nazareth in seiner Zeit den Menschen nicht alles so klar sagen konnte. Nicht, dass es ihm selbst nicht klar gewesen wäre, aber aus Vorsicht sagte er viele Dinge nicht, nicht einmal seinen vertrautesten Begleitern.'

Für die besinnlichen Texte zu diesem Vollmond hat Marie ein paar Passagen vom Anfang unseres 'Lahiri Mahasaya' Notizbuches herausgeschrieben. 
Mögen diese beseelenden Worte dir den Mut verleihen, deinen eigenen Weg zu gehen. E-Grüße von Lydia

Lahiri Mahasaya

Meditation zum Vollmond am 3. Dezember 2017

(Mittwoch, der 28. Januar 1987)
L. M.
(...) Christus ist eine Kraft, die fortfahren wird Ihre Arbeit zu tun, selbst jetzt im kommenden Zeitalter des Wassermanns, so wie Sie es in den letzten Umdrehungen der Welt getan hat, und so wird es eine ganze Weile lang bleiben. Allen Menschen steht die Christuskraft zur Verfügung, um zur Einheit mit Gott zu gelangen (...) 

(Donnerstag, der 29. Januar 1987)
Lahiri.
Es ist mein Wunsch, in dem Christusbewusstsein ein bisschen weiter voranzugehen, um es auf meine Weise zu erklären, also: Christus ist da, um die Menschen zur Einheit zu führen, so dass alle zusammen eine höhere Energie auf die Erde bringen  und so durch die Christuskraft mit Gott-Vater und -Mutter eine Verbindung herstellen können. Auf dieser Grundlage kann eine bessere Idee darüber erwachsen, wie Gott mit der Welt und der Schöpfung beschäftigt ist und wie Menschen das Göttliche auf der Erde ausdrücken können. 
Christus ist die Verbindung zwischen den Menschen und Gott, und auf diesem Weg, durch die Christuskraft, kann die Menschheit mit Gott-Vater und -Mutter in Verbindung treten, um ihr Leben auf einer neuen Ebene fortzuführen, und in der Lage zu sein, den Spiegel der Existenz zu durchbrechen, so dass sie in der Wirklichkeit des Lebens auf dieser Erde leben kann. Auf diese Weise werden wir fähig sein, als spirituelle Menschen zu leben, die ihre Körper als Instrument vollkommen zum Ausdruck bringen können. Lahiri.  

(Freitag 30. Januar 1987)
(...) und aus meiner Sicht haben wir jetzt solch eine wichtige Periode erreicht, in der wir mit Sicherheit die Christuskraft zum Vorteil der Welt nutzen werden. Wenn ich einen Moment darüber nachdenke, bedeutet das, dass wir sogar in diesen neuen Zeiten,  diese Christuskraft für alles brauchen werden, denn keine andere Kraft geht darüber hinaus. Im Vergleich zu anderen Kräften, ist diese Energie in der Lage Einheit zu schaffen, aber die Liebe, die diese Kraft in sich trägt, ist nicht nur in der Lage Einheit unter den Menschen herzustellen, sondern sie kann genauso die Menschen in ihrem täglichen Dasein erneuern, denn diese Kraft is da, um uns beständig zu zeigen, was wir an erster Stelle tun sollten.

Durch diese Kraft können wir lernen, klar zu unterscheiden, wie wir durch unseren Tag gehen können, denn auf diese Weise können wir schnell mit einer Menge von dem klar kommen, was nutzlos oder von geringer Wichtigkeit ist, oder wir können diese Dinge sogar alle zusammen loslassen und nur die wichtigsten Sachen vorantreiben. Dies ist sehr bedeutsam - wenn die Zeit sich für uns zunehmend beschleunigt oder wenn wir weniger und weniger Zeit für uns selbst haben - dann lernen wir diese Unterscheidung zu treffen.

Lahiri Mahasaya

© Morya.org, Geert und Lydia Crevits

Geert en Lydia Crevits
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